Zum 50-jährigen Bestehen der »Genossenschaft Kreuz« in Solothurn erschien der Roman »Ein paar junge Leute haben es satt zu warten auf das Ende der blossen Vermutung dass es bessere Formen menschlicher Gemeinschaft gibt«, der 1978 die Entstehungsgeschichte dieses Pionier-Unternehmens nacherzählte, im April 2023 in einer Neuauflage, erweitert um das Referat des Autors zur Eröffnung einer Tagung über die Zukunft genossenschaftlicher Selbstverwaltung als gesellschaftspolitisches Programm im Mai 1996 und mit einem Nachwort von Sascha Britsko, die als Journalistin der Frage nachgegangen ist, wie viel vom Geist des damaligen Experiments nach einem halben Jahrhundert noch präsent ist.
WERKE
Essays, Kolumnen, Reportagen, Reden
Das Ende der Bescheidenheit: ein Beitrag zur Europäisierung der Schweiz und/oder zur Verschweizerung Europas im Journal 21 vom 10. 06. 2012.
Vom Recht der Dinge: «Wir sind nie modern gewesen», behauptete der französische Kulturhistoriker Bruno Latour schon Mitte der Achtziger Jahre. Ein Jahrzehnt später lieferte die Sexaffäre des amerikanischen Präsidenten Bill Clinton die Illustration dazu: wie der vermeintlich moderne Mensch als zweifelhaftes Subjekt im Spannungsfeld von «Natur», «Gesetz» und «Politik» auf immer verlorenerem Posten steht – es sei denn, es gelinge ihm, sich für das Recht der Dinge einzusetzen, um sich mit ihnen zu verbünden.
Selbstverwaltung gegen Gewalt im Ghetto: Reportage (unveröffentlicht) über die Integration entwaffneter Jugendbanden in die kommunale Politik von Medellín, Kolumbien, zur Befriedung der Armenviertel, März 1993.
Ordnung&Chaos: Fünf Minuten für ein Bild, erschienen im Züricher Tages Anzeiger Magazin Nr. 33/ 1989
Blick auf ein blindes Bild: Fünf Minuten für ein Bild, erschienen im Züricher Tages Anzeiger Magazin Nr. 22/ 1989
La Virtud: Fünf Minuten für ein Bild, erschienen im Züricher Tages Anzeiger Magazin Nr. 22/ 1989
Zur Verteidigung von Peter Bichsels Plädoyer für Bestechlichkeit, abgedruckt in der Monatszeitschrift »Rote Revue«, Bd. 60 (1981), Nr. 3.
Rede zur politischen Bedeutung der genossenschaftlichen Selbstverwaltung, gehalten an der Jahresversammlung 1981 der Sozialistischen Kirchgenossen in Basel und abgedruckt in der Zeitschrift »Neue Wege« (Band 75, Heft 9).
Seltsame Schleife

Roman, 1. Auflage Mai 2014
736 Seiten – 22,0 x 13,5 cm, gebunden
ISBN 978-3-85869-584-0
»Worauf zielt es ab, dieses verfluchte Programm zwischen meinen Schläfen, das seine endlosen Schleifen dreht und sich immerzu fragt, was es weiß, was es gewusst hat, was es wissen kann und was das alles bedeutet?«
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Max Frisch: »Ich stelle mir vor«

Ein Lesebuch
Herausgegeben und mit einem Nachwort versehen von Rolf Niederhauser
Suhrkamp
Frankfurt 1995
519 Seiten
ISBN: 3-518-40710-4
Requiem für eine Revolution

Tagebuch Nicaragua
Luchterhand Literaturverlag
Darmstadt 1990
ISBN 3-630-61962-2
»Eine Art von heiterem Pessimismus« (1988)
und »Als der Frieden ausbrach« (1990)
Nada oder Die Frage eines Augenblicks

Roman
Luchterhand Literaturverlag
Darmstadt 1988
253 Seiten
ISBN 978-3-63061-946-0
Volker Hage schrieb dazu in der »ZEIT«:
Ein hervorragend komponiertes, gut beobachtetes, gescheit inszeniertes Stück Literatur. Weit mehr als eine Anfängerarbeit. Und ein Roman, der nicht gerade Geringes zum Thema hat: Vater, Kind, Alltag.
Lesen Sie die ganze Rezension
Alles Gute

Fussnoten zum Lauf der Dinge 1980 – 1985
Luchterhand Literaturverlag, Darmstadt, 1987
191 Seiten
ISBN: 978-3630616940
Kältere Tage in sieben Bildern

Erzählungen und Gedichte,
Luchterhand Literaturverlag
ISBN 978-3472865063
Das Ende der blossen Vermutung

Roman
Luchterhand Literaturverlag, Darmstadt, 1978
215 Seiten
Ein paar junge Leute haben es satt, zu leben mit der blossen Vermutung, dass es bessre Formen menschlicher Gemeinschaft gibt, mit einer vagen Hoffnung zu warten auf Zukunft, auf den Sozialismus in der Schweiz. Da kann man lange warten. Sie wollen endlich was ausprobieren…
Mann im Überkleid

Ein Rapport
Verlag Huber, Frauenfeld, Stuttgart, 1976
95 Seiten